Ich sah die Mitgliedschaft als Vertrauensbeweis und als Ansporn, treu und verlässlich im Jugendbund mitzuarbeiten. Vor 19 Jahren, mit 26, wurde ich Mitglied in der Puschendorfer Gemeinschaft bei uns am Ort. Ich war frisch verheiratet und nach dem Studium gerade ins Berufsleben eingestiegen. Auch jetzt freute ich mich wieder und war auch wieder stolz, weil ich Mitglied geworden war.
Es waren für mich grundlegende Entscheidungen. Ich spürte, dass ich als Mitglied Verantwortung übernahm und mich in eine Gemeinschaft einordnete. Es hat meiner persönlichen Beziehung zu Jesus gut getan, in der Verantwortung zu stehen, in der Mitarbeit gefordert zu sein und einen Rahmen für mein Glaubensleben zu haben. Dieser Rahmen setzt mir korrigierende Eckpunkte und gibt mir gleichzeitig auch ein Bewegungsfeld bzw. einen Freiraum.
Es ist mir wichtig, dass ich nicht meine eigene Glaubensrichtung entwickle, sondern verbindlich in einer Gemeinschaft mit anderen Christen lebe. In dieser Gemeinschaft sind wir gemeinsam als Christen unterwegs, und ich erhalte kostenlos Lebens- und Glaubenshilfe durch andere Mitglieder und durch den Prediger.
ch bin nach wie vor gerne und bewusst Mitglied in der Puschendorfer Gemeinschaft, weil ich überzeugt bin, dass wir gebraucht werden. In dem Buch „Entfaltung“ können wir nachlesen, welch eine lange Geschichte unsere Gemeinschaften bisher haben. Dies ist für mich Ansporn, dabei zu sein, wenn Gott diese Geschichte weiterschreibt. Wir haben die Möglichkeit, Menschen zu Jesus zu führen und in eine Glaubensgemeinschaft einzubinden, weil wir vor Ort sind. In dieser Aufgabe will ich weiterhin mitarbeiten und im Puschendorfer „Gemeinschafts- Rahmen“ bleiben.
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