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Wir sind dabei
Ausgabe Nr. 6, Dezember 07 / Januar 08 - Helmut Emmert, LKG Ansbach

Nach sieben Jahren als Dolmetscher beim Bundeskriminalamt und 13 Jahren als Afrikajournalist verbrachten wir die letzten 20 dieser 45 Jahre im diplomatischen Dienst der Bundesrepublik an den deutschen Botschaften in Simbabwe, Sambia, Tunesien, Nigeria und Kenia.
In jedem Land legten wir vom ersten Tag an großen Wert auf die Zugehörigkeit zu einer Gemeinde, in der wir das Evangelium unverfälscht hören und mit einheimischen Geschwistern im Alltag umsetzen konnten.

Da Christen an westlichen Botschaften weltweit leider nur sehr selten anzutreffen sind, hat Gott unseren Herzenswunsch, Menschen auf dem Schwarzen Kontinent mit seinem Wort zu erreichen, besonders gesegnet. Durch die persönliche Beziehung zur politischen Spitze fanden wir auch zu vielen anderen Kreisen der einheimischen Gesellschaft Zugang, So hat uns Jesus Christus durch Helmuts Stellung als Referent für Politik und Botschaftssprecher außergewöhnliche Möglichkeiten geschenkt, Zeugnis von seiner Liebe zu allen Menschen zu geben. Dies geschah auf vielfältige Weise, nicht zuletzt durch die Tätigkeit als Laienprediger.

Wer sooft wie wir seine Gemeinde wechselte, braucht auch selbst einmal ein festes Standbein. Dieses haben wir seit dem Frühsommer 2007 nach unserer Pensionierung nach längerer Suche in der LKG Ansbach gefunden. Wir ließen uns bei der Auswahl der Gemeinde – nach den reichhaltigen Erfahrungen, die wir in der Fremde erworben hatten – mehrere Monate Zeit. Den Ausschlag für die LKG gaben schließlich folgende Gründe:
  • Jesus ist Herr und Haupt der Gemeinde
  • Bibeltreue, kompromisslose Wortverkündigung
  • Zeugnisdienst und Bekennermut statt bloßes Mitläufertum
  • Liebe der Geschwister füreinander und für ihre Mitbürger
  • Gesundes Zahlenverhältnis von Jung und Alt
  • Hohe Bereitschaft zur Mitarbeit in Haus- und Gebetskreisen
  • Gastfreundschaft der Gemeindeglieder.
Wir durften nach unserem Zuzug nach Ansbach herzliche Gastfreundschaft von Geschwistern erfahren, die für uns durchaus ein Motiv zum Eintritt in die LKG war. Am meisten aber freut es uns, dass es in der Ansbacher Gemeinschaft viele Gläubige gibt, die für uns da sind, wenn wir ihre Hilfe brauchen. In ganz praktischer Hinsicht erfahren wir so nicht nur Gebetsunterstützung, wenn eine ärztliche Diagnose nicht beruhigend ist, sondern auch Hilfe, wenn wir einen Pflegeplatz für unsere Schäferhündin Gypsy aus Kenia benötigen, damit wir unbesorgt verreisen können. Im Glauben an den dreieinigen Schöpfergott und im Gebet und in der Fürbitte mit Christen verbunden zu sein, gehört zum Fundament einer Gemeinde. Diese Kriterien sehen wir in der LKG Ansbach erfüllt. Wir wissen aber auch, dass es die vollkommene Gemeinde auf Erden nicht gibt und dass dies vor allem auch an uns selbst liegt. Weil Jesus uns durch seinen Tod am Kreuz von aller Sünde gereinigt und uns dadurch die Tür in sein himmlisches Reich aufgeschlossen hat, möchten wir die uns verbleibende Zeit nutzen, um weiter im Glauben zu wachsen. Im Vertrauen auf seinen heiligen Geist wollen wir uns mit unseren Gaben und Erfahrungen einbringen, um vor allem fern stehende und nach dem Sinn des Lebens fragende Menschen darauf hinzuweisen, dass die LKG Ansbach ein Ort ist, an dem sie den kennen lernen und erfahren dürfen, der von sich sagte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Deshalb sind wir dabei.
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