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Gott handelt unter Asiaten! Die ÜMG ist dabei.
Ausgabe Dezember 2009 / Januar 2010 - Joachim König, Überseeische Missions-Gemeinschaft (ÜMG), Mücke-Flensungen

Seit Jahren haben wir um einen Durchbruch unter den Thai gebetet, aber wenig gesehen“, sagt ein Mitarbeiter in Thailand. „Mittlerweile sehen wir Gottes Hand am Werk. Eine wachsende Zahl von Menschen lernen Jesus kennen, und führen wiederum andere zum Glauben.“ Nach langen Jahren des Dienstes öffnen sich Türen und Herzen. Wer möchte daran nicht beteiligt sein?
Gemeindebewegungen in Südost-Asien
Seit Hudson Taylor im Jahr 1865 die CIM (China Inland Mission, heute Überseeische Missions-Gemeinschaft ÜMG) gründete, hat sich unser Anliegen nicht verändert. Wir möchten Gott durch die dringliche Evangelisation der Menschen in Ostasiens ehren. Unsere Vision ist es, dass in allen Völkern Ostasiens eine einheimische, biblische Gemeindebewegung entsteht. Wie kann das geschehen?

Menschen beten weltweit für Nordkorea. Unter Taiwans Arbeiterschicht entstehen kulturell angepasste Arbeitergemeinden. Japans Jugendliche werden mit Sport, Street-Dance und Karaoke erreicht. Menschen in „geschlossenen Ländern“ kommen auf natürliche Art in Kontakt mit Christen und können sich den Glauben „abschauen“.

Von Mensch zu Mensch
Das Evangelium wird von Mensch zu Mensch weitergegeben. Kranken, Armen, Jungen und Alten wollen wir ganzheitliche Hilfe in Christus anbieten. Wir suchen liebevoll nach kreativen Wegen zu den Menschen.

Maki lud Ruth, eine Missionarin in Japan, zum Abendessen ein. Es war ein schöner Abend, mit leckerem Essen und guten Gesprächen. Doch auf dem Nachhauseweg packte sie aus, sprach über ihre Depressionen und die Lebensmüdigkeit. Wenige Tage später war sie tatsächlich tot. Hätte Ruth nur mehr Zeit gehabt, über Gott zu reden, der liebt und versteht.

Doch durch dieses Unglück begann Makis Freundin Yukiko, viele Fragen über Gott zu stellen. Auch sie war depressiv. Ruth wollte mit Gottes Hilfe ein weiteres Unglück verhindern. Jede Woche trafen sie sich zum Bibelstudium. Die Depression besserte sich. Yukiko lernte Jesus immer besser kennen. Nach einem Jahr brauchte sie keine Medikamente mehr. Yukiko schrieb ihre Besserung Gottes heilender Kraft zu. Er hatte sie durch die Dunkelheit begleitet und zu sich geführt. Ruth konnte Gottes Werkzeug sein.

Jeder wird gebraucht
Doch was ist mit all den anderen, die niemanden haben, der ihnen von Jesus erzählt? Es gibt viele Möglichkeiten, sich einzuklinken.

Vor allem Gebet.
Gebet für Asiaten ohne Jesus, für einheimische Christen und für Missionare ist unentbehrlich in der Arbeit. Es ist harte Arbeit, aber auch eine heilige Berufung!

Wer will gehen?
„Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie aber hören ohne Prediger?“ (Römer 10,14) Ein Kurzzeiteinsatz (4 Wochen bis 1 Jahr) kann helfen, die eigene Berufung zu entdecken. Die Bandbreite an Missionarsberufen ist groß: Gemeindegründer, Englisch- und Deutschlehrer, Gesundheitspersonal, Ingenieure, Landwirtschaftsexperten – die Liste ist lang. Gefragt sind auch Menschen, die mit über 50 Jahren ihre Erfahrung in der Mission einbringen können.

Willkommen heißen.
Die Welt kommt zu uns, und die steigende Anzahl von Ausländern in unserem Land bietet Gelegenheit, ihnen das Evangelium zu sagen und Gottes Liebe spüren zu lassen. Hat er dich berufen, solche Menschen im Namen Jesu willkommen zu heißen?

Weitere Infos zur ÜMG gibt es
unter www.de.omf.org oder
unter www.youtube.de/uemg1
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