Thema: „Und immer ist noch Luft nach oben“

Der Liedermacher und ehemalige Direktor des ERF, Jürgen Werth, ließ die ca. 220 Frauen und Männer der „Generation Plus“ am 20. Juli in der Konferenzhalle in Puschendorf in sein eigenes Älterwerden blicken. Mit nachdenklichen, humorvollen Beispielen ermunterte er, im Vertrauen auf Gottes Güte zu entdecken, dass Gott noch etwas mit Alten vorhat: „Ich will mich überraschen lassen, weil Gott morgen und übermorgen auch noch da ist.“ Herr Werth ermutigte die eigene Situation anzunehmen, „die eben ist, wie sie ist“. Und dabei habe er sich vorgenommen, nicht zu vergleichen und nicht andere, die gesünder, fitter oder wohlhabender sind zu beneiden. Im Gegenteil: Der Dank gegenüber Gott solle im Alter nicht aufhören. Mit Liedern wie „Du bist du“ und „So ist Versöhnung“, wie auch Erzählungen aus seinem Leben ließ Jürgen Werth die Zuhörer im Konzertprogramm am Nachmittag über ihr eigenes Leben nachdenken und genießen.

In der Mittagszeit hatten die Teilnehmer des GenerationPlus-Tages die Möglichkeit in verschiedenen „Aktivzeiten“ selbst in Bewegung zu kommen. Der Renner war das „Gedächtnistraining“.

Laut der Moderatoren Martina Wawroschek und Rainer Hübner sollte das Programm des Tages die Gäste inspirieren „im Alter fröhlich im Vertrauen auf Gott nach vorne zu schauen“. Eine Bergwanderung als interaktives Theaterstück, die musikalische Begleitung von Willi Hofmann (Klavier) aus Röthenbach und drei Frauen aus Roßtal, ein Interview, das ins Renterdasein einblicken ließ, zwei außerordentliche Spendenprojekte, Begegnungen mit „alten Freunden“ und nicht zuletzt der Eiswagen ließen diesen bis Dato heißesten Tag des Jahres zu einem lohnenden Event werden.

Der GenerationPlus-Tag wird in Kooperation des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes in Bayern, Hensoltshöher Gemeinschaftsverbandes und des Liebenzeller Gemeinschaftsverbandes alle zwei Jahre veranstaltet.

Livestream

Hier finden Sie die Livestreams des Vormittags- und Nachmittagsprogramms des GenerationPlus-Tages.

Vormittag
„Entdeckungen beim Älterwerden“:

Nachmittag
„Es geht noch was“: