Blickpunkt Artikel-Archiv

Hier stehen Ihnen alle Leitartikel der vergangenen Blickpunkte zur Verfügung.

Luthers Tischreden sind legendär.

Ausgabe Dezember 2017 / Januar / Februar 2018 – Konrad Flämig, Puschendorf

„Man muss nicht die Buchstaben in der lateinischen Sprache fragen, wie man soll Deutsch reden. Sondern man muss die Mutter im Hause, die Kinder auf der Gasse, den gemeinen Mann auf dem Markt drum fragen und denselbigen aufs Maul sehen, wie sie reden, und danach dolmetschen, so verstehen sie es denn und merken, dass man Deutsch mit ihnen redet.“ (M.Luther, Sendbrief vom Dolmetschen)

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Lebendige Gemeinden in einer sterbenden Volkskirche

Ausgabe Dezember 2017 / Januar / Februar 2018 – Pastor Dr. Joachim Cochlovius, Walsrode

1. Sterbende Volkskirche
1.1 Was ist Volkskirche?

In der Zeit des Absolutismus war sie „Kirche des Volkes“, d.h. der Herrscher bestimmte über die Kirchenzugehörigkeit seiner Untertanen. In der Zeit der konstitutionellen Monarchie, der Weimarer Republik und de jure in der Bundesrepublik Deutschland war und ist die Volkskirche „Kirche im Volk“, d.h. sie verfügt über einen verfassungs- rechtlich garantierten Sonderstatus im Volk.

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THESEN ZUR ERNEUERUNG DER GEMEINSCHAFTSBEWEGUNG

Ausgabe Dezember 2017 / Januar / Februar 2018 – Zusammengestellt von Konrad Flämig, Puschendorf

Der Thesenanschlag von Martin Luther war ein wesentlicher Ausgangspunkt der Reformation. Diesen Gedanken hat der Gnadauer Verband aufgegriffen und lädt seit Frühjahr 2017 dazu ein, in den Landeskirchlichen Gemeinschaften ebenfalls Thesen aufzustellen. Diese Thesen richten sich aber nicht gegen Ablasshandel und den Papst, sondern sie werden aufgestellt, um innerhalb der Gemeinschaftsbewegung nach vorn zu schauen.

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Eine einsame Entscheidung – Bibelarbeit zu Apg. 21,10-14:

Ausgabe Oktober / November 2017 – Rainer Hübner, Regensburg

In der Regel werden in einer Gemeinde die für sie weg- weisenden Entscheidungen einvernehmlich getroffen (vgl. Apg 13,1-3; Apg 15,25: „einmütig beschlossen“). Paulus hat dies auch anerkannt. „Einsame Entscheidungen“ dominanter Leiter, die die ganze Gemeindearbeit beeinflussen, führen häufig zur Spaltung.

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Wer prägt unsere Überzeugungen?

Ausgabe Oktober / November 2017 – Christian Hertel, Roth

Woher kommt unser Gewissen?
Für Luther begann die Antwort auf die Frage: „Was sollen wir tun“ – die Theologen nennen die Klärung dieser Frage auf der Grundlage der Bibel: „Ethik“ – mit dem Wort Gottes.

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Das Gewissen und die Abtreibung

Ausgabe Oktober / November 2017 – Cornelia Kaminski, Fulda, Oberstudienrätin, stellv. Bundesvorsitzende von ALfA (Aktion Lebensrecht für alle), verheiratet, 3 Kinder

Medizinberufe unter Druck
Im November 2016 wurde bekannt, dass es im Gesamtklinikum Schaumburg in Obernkirchen, das gerade vom Agaplesion-Konzern gebaut wird, keine Abtreibungen geben soll.

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Luthers Verständnis von Gewissen

Ausgabe Oktober / November 2017 – Dr. Otto Haß, Nürnberg, Dr. theol., Dipl.Mathematiker, Akad. Direktor der Universität Erlangen-Nürnberg i.R.

Man kann das Gewissen allgemein als „Ort der moralischen Selbstbeurteilung des Menschen“ auffassen, ein Ort, an dem zwischen Gut und Böse unterschieden wird. Wie kommt es zu diesem Ort im Menschen?

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Luthers „Notbischöfe“ – und was dabei herausgekommen ist

Ausgabe August / September 2017 – Dr. Klaus vom Orde, Halle/Saale; Spenerforschungsstelle der Sächsischen Akademie zu Leipzig in den Franckeschen Stiftungen in Halle

Die Reformation unter dem Schutz der Fürsten
Was wäre, wenn …? Eigentlich darf ich nicht so fragen, wenn ich mich mit der Geschichte beschäftige. Dennoch drängt sie sich auf, wenn wir manche Entwicklungen kritisch betrachten. Es könnte aber mehr als eine „Spielerei“ sein, was aus der reformatorischen Bewegung geworden wäre, wenn Martin Luther sie nicht unter den Schutz der Fürsten gestellt hätte.

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Glaube soll sich in die Politik einmischen

Ausgabe August / September 2017 – Landesbischof Heinrich Bedford Strohm, München

Kirche muss sich einmischen, auch in die Politik!
Die „Zwei-Reiche-Lehre“, präziser: die „Zwei-Regimente-Lehre“, ist so alt wie die Reformation selbst und von einer bemerkenswerten – durchaus ambivalenten – Wirkungsgeschichte.

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Kirche mischt sich zu sehr ein!

Ausgabe August / September 2017

Lesen Sie hierzu die Meinungen des Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble, des Bayerischen Finanzministers und Protestanten Markus Söder sowie des katholischen Politikers und Parlamentarischen Staatssekretärs Jens Spahn.

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