Blickpunkt Artikel-Archiv


Hier stehen Ihnen  alle Leitartikel der vergangenen Blickpunkte zur Verfügung.

Keine reine Erfolgsgeschichte - Martin Luther definierte die Sozialfürsorge neu, integrierte sie aber nicht in die Kirchen

Ausgabe August / September 2017  -  Dr. Thomas Greif, Leiter von Museum und Archiv der Rummelsberger Diakonie 

Aus sozialpolitischer Sicht war die Reformation keine reine Erfolgsgeschichte. Martin Luther dachte manche diakonische Idee an, ohne sie aber in theologische Konzepte zu kleiden. Die staatliche Obrigkeit nahm er zwar in die Pflicht, doch Fürsten und Städte fühlten sich keineswegs immer verbindlich angesprochen. Dennoch waren die Vorstellungen, die er über den „gemeinen Kasten“ entwickelte, zukunftsweisend. 

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Es menschelt bis zum Hochaltar - Bibelarbeit zu Gal. 2,11-13

Ausgabe Juni / Juli 2017  -  Theo Illi, Ostfildern

Trefflich sagt der Volksmund „Es menschelt bis zum Hochaltar“. Das klingt zunächst abwertend und negativ. Als ob es besser wäre, wenn es „unmenschlich“ oder gar weltfremd, abgehoben oder vollkommen zugehen würde. Trotzdem erstaunt es, dass der Apostel Paulus in seinem Brief an die Galater so offen über eine Auseinandersetzung mit dem Apostel Petrus berichtet. Was war geschehen?

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Die Bedeutung der Confessio Augustana (CA)

Ausgabe Juni / Juli 2017  -  Bernhard Kaiser, Reiskirchen Institut für Reformatorische Theologie

Das Augsburgische Bekenntnis - lateinisch: Confessio Augustana - wurde am 25. Juni 1530 auf dem Reichstag zu Augsburg vor Kaiser Karl V. verlesen. Das war der vorläufige Höhepunkt einer Entwicklung, die sich in den zwanziger Jahren des 16. Jahrhunderts Bahn gebrochen hatte und die wir mit dem Begriff Reformation benennen.

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Martin Luther und die Juden

Ausgabe Juni / Juli 2017 - Christoph Morgner, Garbsen Altpräses des Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverbandes

Bei Luther lassen sich zwei Phasen feststellen. Der junge Luther denkt anders als der alte Luther. Manches ist uns heute unverständlich. Wir müssen aber sehen, dass Luther auch ein Kind seiner Zeit ist. Und damals war es ein großer Erfolg der Menschlichkeit, dass ein Andersgläubiger auswandern darf und so sein Leben retten konnte. Erst mit dem Westfälischen Friede 1648, ca. 100 Jahre nach Luthers Tod, fanden die Konfessionskriege in Deutschland ein Ende. Wir veröffentlichen mit Einverständnis von Christoph Morgner einen Auszug aus dem Buch „Tinte, Thesen, Temperamente. Ein Lesebuch auf den Spuren von Martin Luther“, Brunnen 2016, ISBN: 978- 3-7655-2064-8, dass bereits in zweiter Auflage erschienen ist.

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Sprachfähig? Wieso?

Ausgabe April / Mai 2017  -  Oliver Ahlfeld, Gnadauer Referent für Neugründung und Neubelebung

Sprechen lernen
Mein Freund im Hauskreis verdreht die Augen: „Ja, wie soll ich das jetzt erklären?“ Es geht um einen Begriff, der uns Christen eigentlich sehr geläufig ist. Aber er soll das Wort „Prophet“ eben nicht mit diesem Wort erklären, sondern so, dass es ein Nichtchrist verstehen könnte.

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Wo sind die Väter?

Ausgabe April / Mai 2017  -  Carola L'hoest, Gemeindereferentin in Elmshorn und Koordinatorin der Arbeit mit Kindern im Gnadauer Verband

Nachdenklich hält sie den Einladungszettel in der Hand. Sie hört, wie das Auto in die Garage gefahren wird. „Hallo Schatz, du hättest das Auto gar nicht in die Garage zu fahren brauchen. Wir gehen heute noch zu einem Elternabend in die Gemeinde.“

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Fachkräftemangel?

Ausgabe April / Mai 2017  -  Samuel Peipp, Weißenburg

Bibelarbeit über 1.Petrus 2,9
„Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk zum Eigentum, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.“

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